New Block

Enter Block content here...

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Etiam pharetra, tellus sit amet congue vulputate, nisi erat iaculis nibh, vitae feugiat sapien ante eget mauris.

Welcome on board...


Krapp, Krapplack, Alizarin Krapplack, oder 

weshalb wir ein Schweizer Buchverlag sind...


Die Krapplack Edition ist ein schweizerischer Buchverlag mit Sitz in der Stadt Zürich. Sie ist Mitglied des Schweizerischen Buchhändler und Verlegerverbandes, kurz SBVV. In ihren Verträgen mit Autoren und Schriftstellern hält sich die Krapplack Edition an die Richtlinien des Schweizerischen Bundesgesetzes. Sie wahrt die Rechte von Schriftstellern und Autoren entsprechend dem SR 231.1 Artik. 1-84 zum Urheberrecht.

Die Krapplack Edition will innovativ auf dem Buchmarkt sein. Sie sucht nach talentierten Schweizer Schriftstellern und Autoren. Wir publizieren den Roman und die Fortsetzung davon, die Trilogie, das Hörspiel und das Theaterstück in drei Akten, das Filmskript, oder die illustre Biographie des Komponisten mit CD. Die Krapplack Edition ist Herausgeber und lässt in den Archiven der Schweizer Bibliotheken, in privaten und öffentlichen Sammlungen der Museen stöbern, um dort auf Grund zu stossen, unsere Autoren befreien das Archiv vom Staub, die Sammlung von der Vergessenheit und veröffentlichen die Dokumentation in Form von wertvollen Bildbänden, um sie einem breiten Publikum zugänglich zu machen, als Buch oder eBook auf dem iPad.

Die Krapplack Edition will auf dem eBook Markt der Schweiz bald eine führende Stellung einnehmen und Vorreiter sein. Nur auf diese Weise werden die Klassiker der Schweizer Literatur und ihre vielen namhaften Schriftsteller der Leserschaft im In- und Ausland bekannt bleiben. Dem Leser im Haus der Ex-Frau, oder im eigenen Wohnmobil, im Penthouse des Freundes, oder im gemieteten Bungalow am Strand wird's so leicht fallen, die eBook Publikationen der Krapplack Edition zu lesen wie dem Leser im behaglichen Wohnzimmer, oder dem Studenten am Studienplatz im Ausland.

Die Krapplack Edition hat ihren Namen von der roten Farbe, wie sie seit dem Mittelalter aus der Wurzel der Krapp, einer Blütenpflanze, gewonnen wird. Damals wurde in Europa die Krappwurzel so reichlich angebaut und als Färbemittel verarbeitet, dass sie bis nach dem Fernen Osten exportiert werden konnte. Zeugnis gibt uns heute noch die Seidenstrasse, auf der Marco Polo reiste. Er, ein venezianischer Händler, brachte nach dem grössten Hafen Europas nicht nur die Seide und das chinesische Porzellan, sondern führte das rote Färbemittel Krapp nach China aus. Die rote Farbe Krapp bereicherte nicht allein die mittelalterliche Buchillustration, sie findet sich in der chinesischen Malerei. Spät jedoch ist dieselbe rote Farbe in der Moderne zum Filmstoff geworden. Der chinesische Regisseur, Zhang Yimou, macht die Färberei zum Schauplatz in seinem Film: Das rote Kornfeld. Er schildert das Liebesdrama unter dem Aspekt der roten Farbe Krapp, lässt sie Sinnbild werden für Liebe, Eifersucht, Hass, Tod.

Die rote Farbe der Krappwurzel findet im Buchdruck wie in der Tuchfärberei und beim Stoffdruck Verwendung. Die industrielle Textilindustrie erfährt im 18. Jahrhundert viele Veränderungen. Mit der Gewinnung der weiss flockigen Baumwolle auf Plantagen in den Vereinigten Staaten war's der Textilindustrie möglich geworden, einen dünnen glatten regelmässigen Faden zu wirken. Die Verarbeitung der Baumwolle in den Industriezentren Englands, Frankreichs, Deutschlands und der Schweiz brachte erstes soziales Leid mit sich. Während die jüngere Generation des Bürgertums wie Marx und Engels über ökonomische Zusammenhänge von Rohstoff, Maschine, Arbeit und Kapital theoretisiert und aufklärt, der Klassenkampf beginnt und in Europa schliesslich die Kinderarbeit verboten wird, forscht eine neue Generation von Wissenschaftlern an der industriellen Verarbeitung der vormals natürlich gewonnenen roten Farbe und stellt sie endlich rein chemisch-synthetisch her. Bereits im 18. Jahrhundert wird die rote Farbe der Krappwurzel mit Kalkspat und Tonerdehydrate angereichert, damit ihre Farbe leuchtender wirkt und eine Ausbleichung durch Sonne und Wind, bzw. das Ausbluten beim Waschen des Tuches, wie man es von der Farbe des Indigo und der Jeanshose heute noch kennt, verhindert ist. Das Textilmuseum im Kanton Glarus, der Freulerpalast, hat heute noch einige Bestelllisten der Industriellen von Näfels im Besitz; sie prüften die neue chemisch-synthetisch hergestellte rote Farbe Aliz. Krapplack für den Stoffdruck und bestellten bei dem deutschen Färbe- und Pharmakonzern Hoechst AG. Auf dem Färbermarkt findet sich die rote Farbe des Krapp nun mit der Beschriftung: Alizarin Krapplack. Die synthetisch hergestellten Krappfarben reichen von leuchtend Orange zu dunklem Rot, sie haben die Leuchtkraft eines Permanentrot, oder die Tiefe und den Glanz des Karminrot, oder Purpur.

Der so berühmten Geschichte des Buchdruck, der Buchillustration, der Textilindustrie des 18. und 19. Jahrhunderts, dem Stoffdruck verbindet sich die Wissenschaftsgeschichte der Pharmaindustrie und damit die Geschichte des Faschismus in Europa und der Shoa. In den Färbe- und Pharmakonzernen wie IG Farben und Hoechst AG arbeiteten die Frauen der Vernichtungslager. Ihr Elend wird kaum erinnert. Auf die Fabrikgelände der Konzerne fanden sie teilweise zurück, nachdem sie zuvor nach Ausschwitz deportiert worden waren. Sie nahmen die Arbeit in den Werken während der letzten Kriegsjahre auf. Nur wenige Frauen überlebten die Zwangsarbeit. Sie waren Opfer von Hunger, Durst, Kälte, aber auch giftig ausströmenden Dämpfen der nun chemisch gewonnen Färbestoffe.

Die Krappwurzel, die Krapplacke und schliesslich der Färbestoff Alizarin Krapplack schreiben nicht Geschichte, aber sind ihr Teil und mit ihnen lässt sich unmittelbar Historie und Fiktion darüber nachzeichnen. Die Arbeiterbewegung, Kinder- und Frauenarbeit sind in so manchem Roman zur Fiktion geworden, das Abenteuerbuch reflektiert den Drang zur Entdeckung, den Welthandel, die Piraterie und die Geographie der abgeschiedenen einsamen Insel des Schiffbrüchigen. Mit der Ausweitung der Meereswege bis ins 18. und 19. Jahrhundert wird diese Geschichte immer wieder geschrieben, gedruckt, illustriert mit der geographischen Karte, die sich aus dem Buch herausfalten lässt und über das kleine handliche Format des Lederbändchens hinausweist auf eine Welt, die's zu entdecken gilt, ob als Leser, oder als Entdecker, Seefahrer. Dort findet der Leser den roten Faden als Markierung eines nun zu imaginierenden Weges, zumal Seeweges wieder, oder als die unsichtbare nur gestrichelte Spur zum Schatz der Schatzinsel.